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Prima Lektion 21-30 - Latein-Loesung.tk<title>Apollonius - Latein-Loesung.tk


Lektion 21 | Äneas, Vater der Götter T
Mercur sah das Äneas ein schönes Punisches Kleid trägt, welches Dido ihm gern geschenkt hatte. Deshalbt war der Bote Jupiters erstaunt, dann ging er schnell zu Äneas:
"Hör Äneas! Jupiter schickt mich, er mahnt dich: > Was machst du hier? Warum führst du dich so unanständig auf an diesem Ort? Denk an deine Bestimmung. Hier ist es dir nich möglich angenehm zu leben. Verlasse Karthago, denn du musst Italien aufsuchen. Bereite deinen Nachkommen dort eine neue Heimat."
Sie erschraken heftig über die Worte Mercurs an Äneas. Deshalb fasste der pflichtbewusste Mann, der dem Befehl Jupiters immer gehorcht hatte, den Entschluss die Flucht anzutreten und das punische Gebiet zu verlassen.
Sofort rief er die Gefährten am Strand zusammen, und befahl ihnen die Flotte und die Waffen bereit zu machen.
Aber Dido die den Plan des Äneas schon bemerkt hatte, versuchte diesen mit worten umzustimmen und sagte:
"Warum belügst du mich so schändlich? Warum beeilst du dich zu fliehen, warum bist du so grausam? Nun habe ich deine List durchschaut",
nachdem Dido lange geschwiegen hatte fügte sie mit trauriger Stimme hinzu: " Ich habe dir zusehr vertraut, denn ich liebte dich"
Aber Äneas den Mercur an sein Schicksal errinert hatte seuftze schwer:
"Niemals habe ich dir eine Heirat versprochen. Denke daran das die Götter mein Leben lenken. Jupiter der Vater der Götter und Menschen, berahl mir eine neue Heimat zu suchen. Auch Troja habe ich nicht freiwillig verlassen. Der Vater Anchises, bat mich im Schlaf
nach Italien zu gehen. Hör auf dich und mich mit deinen Klagen zu quälen: Ich suche Italien nicht freiwillig auf."
Übungen

Lektion 22 | Ein Götterspruch aus Delphi T
Wir wissen, dass der Senator Q.F.P. mit Gesandtschaft Delphi aufsuchen will.
Dieser fragte, nachdem er den Tempel betreten hatte, im inneren den Priester:"Wie werden wir die Götter beschwichtigen? Wann werden die Götter den Niederlagen ein Ende bereiten?" Und Pythia gab einen Orakelspruch von sich. Aber die Gesandten der Römer verstanden die Pythia nicht. Dann kam Quintus zurück nach Rom und berichtete dem Senator in der Kurie: "Euch, Römer, ich werde zu euch sprechen, was die Priester geantwortet haben.Beschwichtigt die Götter mit Bitten und Opfern. Denn falls sie uns helfen werden, werden wir in Sicherheit sein. Ja, sogar die Römische Gemeinde wird viel Einfluss haben und gegen die Punier siegen. Der Sieg wird dem römischen Volk gehören. So werden wir das römische Volk retten. Denn ihr Römer müsst dem pythischen Apollo (oder auch nur Apollo) ein Gescheck schicken. Haltet jedoch Überheblichkeit von euch fern. Anderenfalls lassen euch die Götter im Stich! (Satz Zeile14 fehlt!)
Ich aber ging aus dem Orakel heraus und machte mich sofort ein Opfer für alle Götter, die die Priester genannt hatten. Einer der Priester hatte zuvor meinen Kopf mit einem Kranz geschmückt. Ich werde diesen Kranz in unseren Tempel des Apollon tragen und auf seinen Altar niederlegen. Die Senatoren beschlossen: "Wir werden sofort alle Opfer mit großer Sorgfalt machen"

Z
Krösus, der König der Lydier glaubte, dass er der glücklichste aller Menschen wäre. Denn er hatte viele und große Gebiete besiegt. Dennoch hatte Solon, der Philosoph welcher einmal Gast des Krösus war dem König gesagt: „Niemand wird vor dem Tod glücklich sein“ Krösus fürchtete nicht einmal die Streitkräfte der Perser, die Verwandte der Lydier waren: „ich werde die Perser übertreffen! Ich werde aber vorher befehlen, dass Gesandte nach Delphi eilen und zur Pythia gehen.“ Und die Pythia antwortete: „ Wenn du den Fluss Halys überqueren wirst, wirst du ein großes Reich zerstören.“ Krösus freute sich über ihre Worte; So dachte er: „Wenn ich den Fluss Halys überquere, besiege ich die Perser.“ Aber die Perser hatten die Gruppen der Lydier schnell besiegt. Sie führten Krösus als Gefangenen zu Kyros, dem persischen König. Kyros befahl seinen Männern Krösus zu verbrennen. (wörtl. den Flammen zu geben) Da verstand Krösus die Worte der Pythia: Er hatte sein Reich vernichtet, nachdem er den Fluss Halys überquerte. Er bedauerte sein Schicksal, weil er erkannte: Niemand ist vor dem Tod glücklich.

Lektion 23 | Keine Angst vor Gespenstern T
Gaius Plinius grüßt seinen Freund Sura.
Ich frage dich: Glaubst du, dass Gespenster existieren? Ich allerdings werde immer wieder durch erstaunliche Geschichten bewegt und erschreckt. Wirst du auch durch derartige Geschichten beunruhigt und von Furcht ergriffen? Es ist unglaublich, welches ich nun erzählen werde:
In den alten Zeiten gab es in Athen große, aber berüchtigte Gebäude. Denn es wurde dort zur nächtlichen Zeit das Geräusch von Eisen und Ketten gehört. Bald sogar wurde ein unbekannter alter Mann gesehen, der Ketten trug. Alle, welche in diesem Gebäude lebten, behaupteten dass die Nächte schrecklich wären. Denn sie wurden von einem Geist aus dem Schlaf geweckt. Immer wieder verließen diese, die hier lebten das Gebäude. Einst kam der Philosoph Athenodorus nach Athen. Diesem wurde alles erzählt, „Weder werde ich in Verwirrung gebracht, noch werde ich sehr erschreckt“, sagte er, „Ja sogar ihr werdet vom Gespenst befreit werden.“ Und er mietete das Gebäude. Er befiehlt, dass er bei Nacht allein im Gebäude zurückgelassen wird. Sogar die Sklaven wurden entlassen. Zuerst herrschte Stille; dann hörte er, dass Eisen und Ketten bewegt wurden. Dann sah er das Gespenst. Dieses rückte aus der Dunkelheit vor und gab Zeichen. Athenodorus wird vom unbekannten Greis in den Innenhof geführt, wo das Gespenst plötzlich verschwand. Am nächsten Tag befahl der Philosoph diesen Ort aufzugraben, wo das Gespenst weggegangen war. Dort wurden Knochen und Ketten gefunden. Nachdem er die Knochen hatte ordnungsgemäß bestatten lassen, war das Gebäude frei vom Gespenst. Ich glaube freilich diesen, von denen solche Geschichten behauptet werden. Leb’ wohl!

Z
Jeder von den beiden Konsuln sah in der Nacht im Schlaf einen Mann der sagte:
"Von dem einen Volk werden Soldaten den Göttern geschuldet von dem anderen der Feldherr.
Der Feldherr des einen Volkes wir sowohl sich als auch die Legionen des Feindes den Göttern weihen; dessen Volk wir der Sieg gehören."
Die Latiner und Römer sind in die Schlacht gegangen. Lange fZeit wurden die Latiner von den römischen Soldaten aufgehalten. Dann aber begannen die Legionen Decius's zu fliehen. Decius hat nun verstanden, dass die Römer zugrunde gingen und von den Latinern besiegt wurden.
Als er an den Traum dachte und mit lauter Stimme rief:
"Janus, Jupiter,Vater Mars, Quirinus, Bellona und Lares ich bitte euch: Gebt dem Römischen Volk Kraft und den Sieg und vernichtet die Feinde. Mit diesen Worten weihe ich mich und die Legionen der Feinde den Göttern.
Decius griff sofort die Feinde an. Schließlich wurde Decius getötet, aber die Feinde wurden von den römischen Soldaten besiegt.

Übungen b:
superabimur
1. Person Pl. Futur passiv
wir werden besiegt werden

excitatur
3. Person Sg. Präsens passiv
er/sie/es wird ermuntert

occupaberis
2. Person Sg. Futur passiv
du wirst besetzt

claudimus
1. Person Pl. Präsens aktiv
wir schließen ab

turbari
Infinitiv Präsens passiv
verwirrt werden

ignoras
2. Person Sg. Präsens aktiv
du kennst nicht

ornor
1. Person Sg. Präsens passiv
ich werde ausgerüstet

dabatur
3. Person Sg. Imperfekt passiv
er/sie/es wurde gegeben

muniuntur
3. Person Pl. Präsens passiv
sie werden befestigt

appellabaris
2. Person Sg. Imperfekt passiv
du wurdest genannt

vincentur
3. Person Pl. Futur passiv
sie werden besiegt werden

discedit
3. Person Sg. Präsens aktiv
er/sie/es geht auseinander

cognoscimur
1. Person Pl. Präsens passiv
wir werden erkannt

pugnatis
2. Person Pl. Präsens aktiv
ihr kämpft

trahitur
3. Person Sg. Präsens passiv
er/sie/es wird gezogen

responde
Imperativ Sg. Präsens aktiv
Antworte!

ostendi
Infinitiv Präsens passiv
1. Person Sg. Perfekt aktiv
gezeigt kriegen
ich zeige

reperire
Infinitiv Präsens aktiv
(wieder) finden

Lektion 24 | Ein Opfer für Mars T
Allmählig kamen die Menschen zum Feld des Mars, wo sie von M.Porcius und L.V. Flaccus
zusammengerufen worden waren. Von diesen waren die Bürger vor zwei Jahren eingeschätzt
worden. Die eingeschätzten Bürger wurden in einem langen Zug von den beiden Zensoren
aufgestellt. Dann betrachteten die Bürger das Feld des Mars, nachdem sie zur Opferzeremonie
zusammengerufen worden sind. Schließlich hat Marcus Porcius mit seinem Amtskollegen den
aufgestellten Heereszug gemustert: Er ging mit den Lektoren nach vorne; die Opfertiere sind
von mehreren Männern getrieben worden, die vorher wegen der Namen ausgewählt worden waren:
Felix, Fortunatus, Prosper. Von diesen auserwählten Männern wurden die Opfertiere, deren
Köpfe geschmückt worden waren, dreimal um die Menge der Bürger herumgeführt. Dann traten
die Zensoren an den Altar des Mars heran, der auf dem Marsfeld aufgestellt worden war. Dort
wurde das Blut der getöteten Opfertiere von den Priestern aufgenommen und deren Eingeweide
wurden für gut befunden. Dann bat M.P. Cato mit lauter Stimme:"Mars, wir bitten dich
demütigend! Höre unseren demütigen Bitten! Wie übergeben dir das staatliche Glück. Rette
du , von unserem Opfer bewegt, das römische Volk und vermehre dessen Ruhm. Die dir
geschuldeten Dienste sind von uns immer mit höchster Frömmlichkeit bewagrt worden:
Berücksichtige unser Gebet! Wir werden dir dankbar sein. Und dir wird wieder eine
Opferzeremonie sein."

Z
Die Götter entschieden: „ Die Menschen werden zu Grunde gehen. Diese werden wir töten.“ Deshalb ist Prometheus an die Götter herangetreten und hat sich mit ihnen über die Pflichten der Menschen und die Religion beraten; schließlich versprach er: „ Die Götter werden von den Menschen verehrt werden. Die Menschen werden auf den Altären den Göttern Opfer darbringen. Und die von den Menschen verehrten Götter, werden diese retten und ihnen helfen. Dies ist von den Göttern für gut befunden worden. Aber Prometheus, der von Hochmut bewegt worden war, hat die Götter getäuscht. Er tötete einen großen Stier. Die Hälfte des getöteten Stieres versprach er den Göttern. Jupiter aber, wollte den Betrug des Prometheus bestrafen. Deshalb sagte er zu Prometheus: „Wir werden von den Menschen verehrt werden. Die Menschen werden uns Opfer darbringen. Aber wegen deines Hochmuts werden die Menschen kein Feuer haben. Ich werde nicht zulassen, dass die Menschen Feuer haben.“ Prometheus aber wollte den Menschen helfen und ihnen Feuer bereiten. Deshalb ging er heimlich zur Sonne; von der Sonne nahm er das Feuer und gab es den Menschen. Dann galten die Menschen, die mit Feuer von Prometheus beschenkt worden waren, viel: Mit dem Feuer bestärkt, beherrschten sie die Tiere. Aber Jupiter, von Zorn bewegt, befahl, dass Prometheus auf dem Berg Kaukasus in Fesseln gelegt wurde.

A
cives censi
die eingeschätzten Bürger
nachdem sie eingeschätzt worden waren
cives in Campum Martium convocati
die Bürger, die auf dem Marsfeld zusammengerufen worden sind
nachdem die Bürger aud dem Marsfeld zusammengerufen worden waren
agmen instructum
den aufgestellten Zug
a quibus viris lectis
von diesen ausgewählten Männern
aram Martis in Campo Martio positam
den Alter des Mars, der auf dem Marsfeld errichtet worden war
hostiarum interfectarum
der getöteten Opfertiere
der Opfertieren, nachdem sie getötet worden waren,
sacro nostro motus
durch unsere Opfer bewegt
nachdem du durch unser Opfer bewegt worden bist
officia tibi debita
die Pflichten, die dir geschuldet wurden,

B
accuatum
lectum
missum
processum
interfectum
auctum
censem
motum
actum
aeptum
tapatum
rspectum
vcatum
dbitum
istructum
nbitum
aditum
dctum

Lektion 25 | Der Triumph des Paulus T
Alle Bürger sind dorthin zusammen gekommen, wo sie ein großartiges Schauspiel sehen können. Besonders auf dem Forum ist die Menschenmenge groß, welche sowohl den siegreichen Anführer als auch den eroberten König betrachten wollen. Von der allzu großen Freude veranlasst (sagt) einer aus der Menschenmenge: "Bald werden sie kommen und zum Kapitol gehen." Dazu sagt ein anderer:"Warum werden sie nicht auf dem Forum das Ende des Triumphzuges machen?" Dem antwortet jener:"Auch die Götter, nicht nur den Menschen wird der Triumpfzug geschuldet. Denn wir glaube, dass diese die Kriege führen, aber jene den Sieg geben. Dieses verstanden schon unsere Vorfahren.Deshalb wird Paullus, nachdem jener Krieg beendet worden war, auf dem Kapitol den Göttern den Dank der römischen Volkes heranbringen. Nun rückten die Opfertiere, von den Priestern geführt heran. Dann werden di Menschen, die den Triumpfzug betrachten sehr erfreut. Die Beute der besiegten Feinde wurde gezeigt. Sie rufen: "Schaut, diese goldenen und marmoren Statuen, jene Waffen aus Erz gemacht, jene bemalten Tafeln, jene königlichen Kleider. Betrachtet sowohl dies als auch jenes! So viel Vermögen, so viel Silber, so viel Gold, so viel Geld!"
Dann wird der gefangene König vor den Sieger geführt. Dieser glänzt golden und purpur, jener geht in Fesseln. Dessen Würde wird von zwei Söhnen vergrößert, die hinter dem Vater gehen; jenes Elent vergrößern die Söhne, die mmit dem Vater zugleich gefangen worden sind. Dann geht lange Zug der Reiter und Legionen vorüber, während die Menge schreit:"Hurra, Triumph!"

Z
Cäsar - Ein Gott?

Zunächst wollten Brutus und Cassius, nachdem sie mit ihren Freunden Cäsar getötet hatten, den Leichnam des Diktators in den Tiber werfen. Dann aber hinderten sie Antonius und Piso, Freunde Cäsars, (daran) und befahlen, dass Cäsar öffentlich (in einem öffentlichen Begräbnis) zu Grabe getragen werden sollte. Dem stimmten die Senatoren zu; sie fürchteten nämlich den Zorn des Volkes, welches den Diktator geliebt hatte und seinen Tod bedauerte. Ja die Senatoren beschlossen sogar, dass Cäsar wie ein Gott verehrt werden sollte.
Dies verkündete der Konsul Antonis sofort dem Volk; denn viele Bürger, die auf dem Forum zusammengekommen waren, trachteten danach, das Leichenbegräbnis anzuschauen. Antonius trug aus Cäsars Testament vor, das jener vor kurzem gemacht hatte. So wurden die Bürger sehr bewegt; denn Cäsar hatte befohlen, dass alle Bürger nach seinem Tod mit 300 Sesterzen beschenkt werden sollten. Nachdem Antonius die blutige Toga von Cäsars Leichnam bewegt (genommen) hatte, drängte das Volk zum Podium und übergab den Leichnam des Diktators den Flammen.
Einige rafften Tische aus den Läden der Kaufleute und warfen sie in die Flammen, andere Gold und Silber.
SChließlich suchten viele Bürger, von Zorn getrieben, jene Männer auf den Straßen zu töten, die Cäsar ermordet hatten; aber Brutus und seine Gefährten waren bereits aus Rom geflüchtet. Und siehe, sieben Nächte lang wurde ein Komet gesehen. So glaubten alle, das Cäsar von den Göttern in den Himmel aufgenommen worden sei.

Übung a:
1.) Wer kennt nicht Asterix und Obelix?
2.) Diesen (Obelix) lachen wir wegen seiner Gestalt aus, jenen (Asterix) loben wir wegen seiner Tapferkeit.
3.) Diesem (Obelix) ist ein Hund namens Idefix, jener (Asterix) wird durch Hilfe von großer Gefahr abgehalten.
4.) Jener (Asterix) handelt durch Zaubertrak unglaublich, dieser (Obelix) will immer viel essen.
5.) Es ist nötig von diesen und jenen zu erzählen.

Übung b:
nos : illi = nobis : illis
eius : huius = eos : hos
hanc : illam = hae : illae
eos : hos = eorum : horum
quas : illas = quibus : illio
me : hunc = mecum : hoc

Lektion 26 | Der Mythos von Narziss und Echo T
Einst erblickte Echo, die im Wald lebte, Narziss, während er ein Tier jagte. Wo sie den schönen jungen Mann unterm Baum sah, wurde die Liebe entzündet. Durch den Wald und die Felder wünschte sie seiner Spur von mehr und mehr Liebe zu erfassen. Aber immer wenn sie ihn rufen will, verhinderte dies die Natur. Dann endlich hörte Narziss sie herangehend, aber er sah sie nicht. Deshalb fragte er:"Wer ist da?"-"Ist da!", antwortete Echo. Narziss hört das Wort mit den Ohren und sucht das Mädchen, dass das Wort wiederholt.
Aber der nichts sehende sagt:
"Warum flüchtest du vor mir?"-"Flüchtest du vor mir!", wiederholt jene. Aber dieser ruft mit erschreckender Stimme:"Komm hier her!" Und jene ruft mit brennender Liebe.
Wieder Narziss:
"Ich will dich sehen!" Nun begegnet das Mädchen dem schönen, jungen Mann.
Aber jener flieht und ruft fliehend:"Ich verbiete dir meinen Körper zu berühren!"
So wurde Echo vom fliehenden Narziss abgewiesen und kommt in den Wald zurück.
Von hier an lebte sie alleine in der Höhle. Ihre Liebe wartete jedoch- der Schmerz wuchs.
Endlich löste sich das Glied der Liebe auf- ihre Stimme bleibt.

Z
Der junge Mann Phaethon machte immer überheblich, bekräftigenden Worten, dass er der Sohn des Gottes Sol war. Weil die lachenden Freunde ihn nicht glaubten, eilte Phaethon zu dem Gebäude das Königs Sol. Er betrat das aus Gold und Silber gemachte Haus und er sagte zum Vater, der durch eine goldene Kleidung geschmückt war:"Höre meine Bitte, Vater! Zeige sowohl mir als auch den schlechte Worte machenden Freunden, dass du mein wahrer Vater bist!"
Sol antwortete:
"Du bist mein Sohn: Ich werde dir alles geben, was du verlangst."
Und Phaethon wünschte den Wagen des Vaters. Jener antwortete aber den Äußerungen des Sohnes erschreckend:
"Es ist ungeheuer, was du wünschst, Phaethon! Was willst du? Du bist sterblich, kein Gott. Den feurigen Wagen kann nur ich lenken; die Wege sind zu groß und die Kraft wird dich verlassen. Hör auf, dies zu wünschen, Sohn!"
Aber Phaethon hörte nicht auf- und endlich richtete sich Sol den heftigen Bitten des Jungens. Schließlich ging Phaethon, den Wagen des Vater lenkend, zu grunde und die durch Sol angezündete Erde ist fast verbrannt worden.

Übung a:
argenti-----argentum(Geld)-----Genitiv Singular
terrente-----terrere(in Verwirrung bringen)---Ablativ Singular
ingentibus---ingens(gewaltig)---Ablativ oder Dativ Plural
ardentis---ardere (brennen)---Genitiv Singular
petunt---petere(aufsuchen,erstreben)--- 3 Person Plural
vehementia---vehemens(heftig)---Akkusativ oder Nominativ Neutrum
nescientes---nescire(nicht wissen)---Akkusativ oder Nominativ Plural
venti---ventus(Wind)---Dativ Singular
contento---contendere(eilen)---1 Person Präsens
gerenti---gerere8tragen)---Dativ Singular
excipientium---excipere(rausnehmen)---Genitiv Plural
adulescentium---adulescens(junger Mann)---Genitiv Plural
nuntiantibus---nuntiare(melden)---Dativ oder Ablativ Plural
tacens---tacere(schweigen)---1 Person Singular
contendent---contendere(eilen)---3 Person Futur

Übung c:
puella,ea,ea,am,a clamans,tis,ti,tem,te
puellae,arum,is,as,is clamantis,tium,tibus,tes,tibus
iuvenis,is,i,em,e fugiens,tis,te,tem,te
iuvenes,um,ibus,es,ibus fugientes,orum,ibus,es,ibus
corpus,oris,ori,orus,ore ardens,tis,ti,s,te
corpora,orum,oribus,a,is ardentia,ium,ibus,ia
equus,i,o,um,i currens,tis,ti,tem,te
equui,orum,is,os,is currens,tium,tibus, ? ,tibus

Lektion 27 | Penelope vermisst Odysseus T
Penelope grüßt ihren Odysseus.
Falls du gesund bis ist es gut. Mir selber geht es nicht gut.Diesen Brief schickt dir, der nicht zurückkehrt, deine Penelope, die durch Liebe bewegt ist, Odysseus. Ach, ich Unglückliche! Von dir - der sein Familie gewiss vermisst - habe ich keinen Brief erhalten, keinen Trost. Aber es ist nicht nötig, dass du mir antwortest: Komme selbst!
Ich liege verlassen im Bett und ertrage die langen und ewigen Nachtwachen nur mit Mühe. Mein Geist wird von Furcht gequält: Denn nachdem Troja verloren war, sah ich einige deiner Gefährten zurückkehren - aber dich selbst sehe ich nicht unter unserem Dach. Die anderen Ehefrauen sind zufrieden, aber die Ehefrau des Anführers selbst, ist allein. So machen die traurigen Sorgen mich, die sich um dein Leben fürchtet, fertig. Ohne dich gelingt mir nichts, nichts erfreut mich. Wo arbeitest nun und nimmst Gefahren auf? Warum kehrst du nicht zurück?
Du weist genau: Ich bin dein. Penelope wird immer die Gattin des Odysseus sein, und niemals einen anderen Mann heiraten. Ich freilich werde dir, wenn du zurückkommst meine Liebe zeigen!
Nun bedrängt mich eine Menge von Männern, die deinen Platz verlangen; Ich ertrage jene nicht mehr, die du, selbst abwesend, mit deinem Reichtum ernährst. Die Frechheit jener Männer, die deine Güter verbrauchen, ist groß. Ich selbst hab nicht die Kräfte, gegen jene Feinde energisch vorzugehen. Du bist für mich die Burg und Altar - komme nach Hause!

Z
C. Plinius grüßt seine Calpurnia.
Du hastmir geschireben, dass du durch miene ABwesendheit traurig bist, aber das dir ein Trost ist: Du besitzt für michmeine Bücher, welche ich geschrieben und dir zurücgelassen habe. Ich lobe, weil du mich Abwesenden vermisst, ich lobe, dass du sebst durch diese Bücher Trost findest!
Aber du wirst kau glauben, wie oft gibst d selsbt deinem Abwesendem Ehemann großen Trost.
Ich habe deine Briefe erhalten und höre nicht auf, diese zu lesen. Ich sehne mich auch eher nach dir, die schöne Wörter schreibt. Wessen geschriebene Worte natürlich so schön sind, dessen gesprochene Worte enthalten so viel Liebe.
Schreibe du mir dennoch viele Briefe, denn diese erfreuen mich und werden ebenso schmerzen!
Leb Wohl!

Lektion 28 | Was steckt hinter den Naturgewalten? T
Bei Helice, einer Stadt Griechenlands, war der Heilige Tempel Neptuns; die Menschen, die den Gott Herr der Meere nannten und - veherten ihn weil sie seine Macht fürchteten. Sie nanntn denselben Gott mit anderem Namen 'der Erderschütterer'.
Eins woltlen einige jonische Menschen in diesem Tempel Neptun verehren. Aber der Senat vertrieb diese aus dem Tempel. In demselben Jahr ging durch ein heftiges Erdbeben und eine Flutwelle die ganze Stadt verloren.
Wie haben die Menschen dieses Erbeben erlebt?
Lange Zeit war ein Zittern der Erde vorrausgegangen. Deshalb fürchteten dieselben Beamten, welche vorher die jonischen Menschen aus dem Tempel vertrieben hatten - in Erinnerung an das Verbrechen - nun den Zorn des Neptuns.
Sie überzeugten, durch die Angst bewegt vor den den Götter, die Brger die Stadt zu verlassen. Dennoch blieben viele Bürger - die den Rat der Beamten vernachlässigten - innerhalbt von Haus und Mauern der Stadt. Aber indieser Ncht wuchs das Zittern der Erde: Die aus dem Schlaf geschrecktenMenschen glauben, dass nict nur alles bewegt wird, sondern auch verdreht und zerbrochen.
Sie fliehen vor den Häusern, die durch das Erdbeben fallen. Sie lassen den Mut sinken, sie streckten die Händ nahe zum Himmel.
Alles ist voll Trauer. Von allen Seiten werden Schree gehört. Die einen rufen die Eltern, andere die Kinder, andre den Gatten oder die Gattin. Alle sind ergriffen von derselben Todesangst. Von allen Seiten wird das Stöhnen der Menschen gehört; Von allen Seiten werden die Lieder dem Neptun geweiht.

G
Vergleiche:
a) Die Menschen fürchten die Götter - Die Angst der Menschen ist groß.
b) Die Menschen fürchten die Götter - Die Angst vor den Göttern ist groß.
Eine neue Deklination:
Das römische Volk wählt Beamte. Die römischen Beamten befehlen dem Volk.Das Volk befolgt den Befehl der Beamten. Im Senat wird üer Krieg und Frieden verhandelt. Die Beamten gehorhen dem Senat. Der Einfluss des Senats ist groß.

Lektion 29 | Römer und Philosophie?T
"Ich sage euch, Senatoren: Wir müssen jene griechischen Philosophen aus der Stadt vertreiben, die durch ihre Reden nicht nur die Gesinnung der jungen Männer verändern werden, sondern auch unseren Staat vernichten! Es ist wichtig für unseren Staat, dass die jungen Römer diesen Reden kein Gehör schenken. Nachdem die griechischen Reden gehört worden waren, begannen viele von ihnen die Philosophie hoch zu schätzen, bald wird ein großer Teil dieser diese Lehre erstreben. Falls sie dies machen, wird unser Staat zu grunde gehen. Glaubt mir: Nachdem die Meinungen der griechischen Philosophen erkannt wurden, werden unsere jungen Männer die Körper nicht mehr trainieren; sie vernachlässigen die Kraft der Körper. Nachdem die Kraft der Körper vernachlässigt wurde, werden sie die Mangel und Arbeit nicht mehr ertragen und in Kriegen schlecht kämpfen. Aber während die großen Gefahren unserem Imperium drohen ist es notwendig, dass die römischen Soldaten mit großer Kraft kämpfen. Falls sie dieses nicht mehr tun, verlieren wir das Imperium; schließlich wird die Hauptstadt selbst won den Feinden angegriffen. Deshalb ermahne ich euch: Geht gegen jene Griechen vor, die die jungen römischen Männer lehren; verurteilt diese Philosophie! Denn die Philosophie wird die Ursache für unseren Untergang sein. Solange ich leben werde, will ich nicht erlauben, dass die jungen römischen Männer durch die Philosophie der Griechen verdorben werden. Deshalb vertreibt jene Griechen aus unserer Stadt! Nachdem die Philosophen aus unserer Stadt vertrieben wurden, wird unsere Sitte nicht zu grunde gehen." Nachdem diese Rede gehalten wurde, wiedersetzten sich einige Senatoren diesen bitteren Worten. Aber als Cato die Griechen immerwieder kritisierte, wurde die Gesinnung der Senatoren verändert. Deshalb ist die Vertreibung der Philosophen beschlossen worden.

G
Die Erde bewegt sich; deshalb befehlen die Beamten der Stadt, dass die Menschen die Häuser
verlassen. Aber die Menschen vernachlässigen den Rat der Beamten. Nachdem dieser Rat
vernachlässigt wurde, ist die Stadt voll von Menschen. Deshalb werden viele dieser von den
Mauern der Häuser verletzt und getötet. Nachdem die Menschen von den Mauern verletzt wurden,
ist viel geschrei zu hören. Nun endlich verlassen die Menschen die Stadt. Nachdem die Stadt
verlassen wurde, kehrt niemand zurück.

Lektion 30 | Die Tragödie der Antigone T
I=Ismene A=Antigone
Nach dem Tod des Ödipus stritten sich Eteokles und Polyneikes über die Herrschaft der Stadt.
Schließlich verließ Polyneikes Theben und ging nach Argos. Nachdem dort viele Verbündete gesammelt worden waren, kehrte er mit einem großem Heer nach Theben zurück. Dieses Heer schlug unter der Führung des Polyneikes vor den Toren Thebens eine Schlacht. Eteokles
verteidigte die Stadt. Nachdem die Brüder getötet worden waren, hatte der Onkel Kreon die Stadt in besitz. Antigone und Ismene treten auf die Bühne hervor:
I:"Was überlegst du mit deinem Verstand, Schwester? Ich sehe, dass du von schmerz bewegt durch die Häuser des Ödipus, unserem Vater, herumirrst."
A:"Auf Veranlassung Kreons ist dem Bruder Eteokles große Ehre, aber der Körper von Polyneikes liegt unbeerdigt. Kreon wird den mit dem Tod bestrafen, der Polyneikes im Grab bestattet.- Nachdem die Schandtat erkannt wurde, zeige deine Meinung! Ich weiß, dass du angesehen bist und den Göttern gehorchst. Die Götter verlangen aber, dass Polyneikes in
einem Grab bestattet wird."
I:"O du arme Schwester! Was können wir während Kreon derartiges befiehlt machen?"
A:"Bestatte mit mir zusammen meinen und deinen Bruder im Grab!"
I:"Obwohl der König dies verhindert, wagst du eine große Untat. Hüte dich vor dem Zorn Kreons! Ich hörte, dass der Zugang zum Bruder schwierig ist; denn bewaffnete Wächter werden alle von Polyneikes abhalten!"
A:"Aber es ist eine Gemeinheit den Bruder nicht zu beerdigen. Ich werde es tun, weil es sowohl den Göttern als auch dem Bruder geschuldet wird."
I:"Wir sind Frauen; es gehört sich den Gesetzen der Stadt, die von den Männern festgesetzt wurden, zu gehorchen. Wir müssen unsere Götter anflehen-so werden wir den Gefallen erreichen, falls wir Kreon nun gehorchen. Ich allerdings werde es nicht wagen gegen Kreons Willen eine große Untat zu begehen."
A:"Du gehorchst deinen Geist! Ich werde allein den Bruder beerdigen."
Nachdem der Bruder begraben wurde, wurde Antigone von Kreon mit dem Tod bestraft.